Leitwertmessung

Definition

Die Leitfähigkeit ist die Fähigkeit eines Materials -ob in Form von Flüssigkeit, eines Feststoffes oder von Gas-, elektrischen Strom zu leiten.

Sie ist eine wichtige Messgröße für viele Bereiche wie etwa im Trink- und Abwasserbereich, bei industriellen Herstellungsprozessen, bei der Qualitätskontrolle oder in der Lebensmittelbranche.

Die Leitfähigkeitsmessung einer Lösung ist die der Konzentration an Gesamtionen- bestehend aus Anionen und Kationen-, die den elektrischen Strom leiten.  Sie gibt folglich Aufschluss über die ionische Stärke einer Lösung, nicht jedoch über die Art der Ionen.

Ausgedrückt wird die Leitfähigkeit in µS/cm (Mikrosiemens) oder mS/cm (Millisiemens; 1 mS/cm = 1000 µS/cm).

Die Leitfähigkeitsmessbereiche reichen etwa von 1 x 10 S/cm bei reinem Wasser bis hin zu 1 S/cm bei stark konzentrierten Lösungen.